
Schluss mit dem «normativen Überschuss»: Deutschland entdeckt die Machtpolitik
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz will Europa aus der Unmündigkeit herausführen. Der Kontinent soll kein Anhängsel der USA sein, sondern ein «weltpolitischer Faktor». Dafür muss sich sein Land von der wertegeleiteten Aussenpolitik der Vergangenheit verabschieden.

INTERVIEW - «Ich gehe fest davon aus, dass irgendwann auch Russland wieder dabei sein wird», sagt CSU-Staatsminister Florian Hahn
CSU-Staatsminister Florian Hahn äußert sich im Interview zur aktuellen Weltordnung und dem Ukraine-Krieg. Er betont die Notwendigkeit für Deutschland, die Sprache der Machtpolitik zu erlernen, und spricht sich für die Wiedereinführung der Wehrpflicht aus. Hahn geht davon aus, dass Russland in Zukunft wieder Teil internationaler Gespräche sein wird.
Häufige Fragen
Q:Was bedeutet der Begriff 'normativer Überschuss' im Kontext der Machtpolitik?
Der 'normative Überschuss' bezieht sich auf die Vorstellung, dass Staaten ihre Außenpolitik auf Werte und Normen stützen sollten, anstatt ausschließlich auf Machtinteressen.
Q:Wie verändert Deutschland seine Außenpolitik in Bezug auf Machtpolitik?
Deutschland beginnt, sich stärker auf machtpolitische Aspekte zu konzentrieren und weniger auf normative Prinzipien in seiner Außenpolitik.
Q:Wer äußerte sich über die zukünftige Rolle Russlands in der internationalen Politik?
CSU-Staatsminister Florian Hahn äußerte die Erwartung, dass Russland irgendwann wieder eine aktive Rolle in der internationalen Gemeinschaft spielen wird.
Q:Was ist die Position von Florian Hahn zur Rückkehr Russlands in die internationale Politik?
Florian Hahn geht davon aus, dass Russland in Zukunft wieder Teil der internationalen politischen Landschaft sein wird.
Q:Welche politischen Veränderungen sind in Deutschland im Hinblick auf Machtpolitik zu erwarten?
Es wird erwartet, dass Deutschland seine strategischen Entscheidungen stärker auf machtpolitische Überlegungen ausrichtet.