
Australisches Modell: „Ein Social-Media-Verbot macht den Jugendschutz schlechter“
Stephan Dreyer erforscht das Aufwachsen mit digitalen Medien. – Porträt: Stephan Dreyer; Illustration: Pixabay; Montage: netzpolitik.orgSeit Australien Minderjährige aus sozialen Medien aussperrt, vergeht hier keine Woche ohne Forderungen nach ähnlichen Verboten. Im Interview warnt Medienrechtler Stephan Dreyer: Die politische Debatte habe sich von Forschung und Rechtslage entkoppelt.

Die EU braucht keinen Gründungsmythos für ihre Akzeptanz. Es reicht, sie als Verteidigungsunion neu aufzustellen
Der Artikel kritisiert den Versuch von Gerald und Francesca Knaus, die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen, und argumentiert, dass die EU keinen Gründungsmythos benötigt. Stattdessen wird vorgeschlagen, die EU als Verteidigungsunion neu aufzustellen, um ihre Akzeptanz und Zukunftsfähigkeit zu stärken.
Frequently Asked Questions
Q:Warum könnte ein Social-Media-Verbot den Jugendschutz verschlechtern?
Laut einem australischen Modell könnte ein Verbot die Fähigkeit von Jugendlichen, sich sicher in digitalen Räumen zu bewegen, beeinträchtigen, anstatt sie zu schützen.
Q:Was schlägt das australische Modell für den Jugendschutz vor?
Das australische Modell argumentiert gegen ein Social-Media-Verbot und betont, dass ein solches Verbot den Jugendschutz eher verschlechtern würde.
Q:Braucht die EU einen Gründungsmythos für ihre Akzeptanz?
Nein, laut der Debatte reicht es aus, die EU als Verteidigungsunion neu aufzustellen, um ihre Akzeptanz zu sichern, ohne einen Gründungsmythos zu benötigen.
Q:Wie könnte die EU ihre Akzeptanz erhöhen?
Indem sie sich als Verteidigungsunion neu aufstellt, anstatt sich auf einen Gründungsmythos zu verlassen.
Q:Was ist der Fokus der Debatte über die Zukunft der EU?
Die Debatte konzentriert sich darauf, ob die EU einen Gründungsmythos braucht oder ob eine Neuausrichtung als Verteidigungsunion ausreicht, um Akzeptanz zu finden.